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Kurzinformationen zum Thema Treppen, zur Unterstützung von Text-Browsern
Treppenhaus Thum
Treppenfachkaufmann
Joachim Thum
Büroanschrift:
Auf dem Weidedeich 7
21357 Barum
Die Firma Treppenhaus Thum ist ein Treppenfachbetrieb in Lueneburg mit kompetenter Beratung, Planung, Verkauf und Montage von Treppen. Die Montage wird von einem Tischlermeister als verantwortlichen Subunternehmer ausgeführt. Unsere Materialpallette für Treppen reicht von Holztreppen bis Stahltreppen, in Kombination mit anderen Baustoffen wie Glas, Beton, Stein, Marmor.
Die Kunden sind sowohl private Bauherren als auch Gewerbliche, wie Bauunternehmen und Baugeschäfte, Holzbaufirmen, Zimmereibetriebe und Innenausbaufirmen. Jeder, der eine Treppe benötigt. Das Beratungs-, Montage- und Liefergebiet von Thum Treppen erstreckt sich auf einen Umkreis von 50 km um Lüneburg, in Niedersachsen. Außerhalb unseres Liefergebietes Lüneburg empfehlen wir Ihnen, sich an einen örtlichen Treppenlieferanten aus Ihrer Region zu wenden!
Jede Treppe dient dem Überbrücken von Geschosshöhen vom Keller bis zum Dachgeschoss. Behagliches Wohnen und bequeme Wege über Kellertreppen zum Hobbyraum oder Dachbodentreppen zum Stauraum sind gefordert. Wir bauen Treppen für jeden Platzbedarf. Die Kunst des Treppenbauens ist eine schon viele Jahrhunderte alt und erfordert spezielles Fachwissen über Materialien und Statik. Eine Treppe ist eben mehr, als ein Weg nach oben.
Aus dem Fachbereich der Treppen haben wir Ihnen eine Zusammenfassung der wichtigsten Begriffe erstellt:
>> Treppenbauweise
Sie legt fest, wie die Grundkonstruktion einer Treppe ist. Die Treppenform ergibt sich aus den Wünschen der Kunden. Sie es eine Portaltreppe geschwungen, eine edle Wohntreppe oder eine schlichte, gerade Geschosstreppe. Egal ob Neubau, Umbau oder Ausbau - es sind meist viele Treppenvarianten möglich. Ihr Treppenfachberater Tum hilft Ihnen gerne mit Bautipps und realisiert Ihre Wunsch-Treppe.
> Wangentreppe
Wangentreppen werden in verschiedenen Bauweisen konstruiert. Grundsätzlich hat jede Wangentreppe eine äußere (meist wandseitig) und eine innere Wange. Diese können seitlich oder unterhalb der Stufen angebracht werden. Sie geben der Treppe ihren Halt.
> Eingestemmte Wangentreppe
Mit dieser Bezeichnung ist eine Wangenkonstruktion gemeint, bei der die Stufen beidseitig in die Tragwangen eingelassen (eingestemmt) werden. Die Treppe wirkt dadurch seitlich geschlossen.
> Aufgesattelte Wangentreppe
Mit diese Treppen-Bezeichnung ist eine Wangenkonstruktion gemeint, bei der die Stufen auf unterliegende Tragwangen aufgelegt werden, die Wangen sind dazu abgetreppt zugeschnitten, je nach der Stufentiefe-/breite.
> Freitragende Systemtreppe oder Tragbolzentreppe
Bei diesen Treppen ist das entscheidende optische Element, der freitragende Handlauf, an dem die Stufen ohne eine zusätzliche Wangenkonstruktion abgehängt werden. Der Verzicht auf die innenliegenden Tragwangen lässt die Treppe leicht wirken und vergrößert die Helligkeit des Treppenraumes.
> Spindeltreppe oder Wendeltreppe
Spindeltreppen können sowohl in der Wangenbauweise als auch in der Systembauweise hergestellt werden. Die Besonderheit dieser Treppen ist die durchgehende Drehung ins nächste Stockwerk. Es gibt keinen geraden Treppenlauf. Diese Bauweise ist exclusiv und sehr individuell.
> Kleintreppen oder Raumspartreppen
Zulässigkeit für Kleintreppe in ein z. B. nachträglich ausgebautes Dachgeschoss:
Grundsätzlich müssen alle Treppen, die zu Aufenthaltsräumen führen, bestimmte Mindestanforderungen bezüglich den Treppenwerten zur Nutzung der Treppe erfüllen, das ist die Mindest-Treppenlaufbreite und Auftrittstiefe-/breite der Trittstufe. Dies entnehmen Sie unserem Ratgeber Kleine Treppenkunde.
Aufgrund der meist sehr geringen örtlichen Treppenraumplatzverhältnissen, gerade in den Altbauten in Lüneburg, kann sehr häufig eine entsprechend zulässige Treppe, die in den Dachausbau führen soll, nicht realisiert werden. Es kann dann nur eine Kleintreppe hergestellt werden, die baurechtlich eine nicht notwendige Treppe ist und nicht zu Aufenthaltsräumen führen darf. Sie ist nicht nur klein, sondern auch steil, schmal und fügt sich in enge Räume.
Unsere individuelle Treppenplanung wird für Sie immer die optimale und maximale Treppenkonstruktion wählen. Wir liefern Maßarbeit - Ihr Treppenbauer aus Lüneburg - Treppenhaus Thum.
Mindestplatzbedarf einer Treppe
Der Mindestplatzbedarf ist abhängig von den gewünschten Anforderungen, z. B. dem Treppengrundriss, und den baurechtlichen Vorschriften.
>>Zusätzliche Elemente einer Treppe:
> Setzstufen
Die Setzstufen finden Anwendung hauptsächlich bei eingestemmten Wangentreppen und ist das senkrecht stehende Stufenteil zwischen den Trittstufen. Es handelt sich dann um eine geschlossene Wangentreppe. Die Bezeichnung offen Wangentreppe ist die Treppe mit Wangen aber ohne diese Setzstufen.
> Treppen-Steigegeländer
Das Treppen-Steigegeländer ist das mitlaufende Geländer an der Treppe, die meistsenktrechten Stäbe. Unterschieden wird zwischen dem innen und außen liegenden Steigegeländer oder Treppengeländer.
> Abschlussgeländer, Brüstungsgeländer
Dieses Gelaender ist eine Umwehrung des Deckenrandes und der Treppenpodeste, als Schutzeinrichtung gegen Absturz. Die Geländerhöhe muss bei jeder Treppe mindestens 90 cm betragen und der lichte Abstand zwischen den Geländerteilen (Geländerstäbe, Pfosten und angrenzenden Wänden) darf nicht größer als 12 cm sein.
> Treppenpfosten
Die Treppenpfosten sind nicht immer aus dem gleichen Material wie die Stufen. Hier sind der Fantasie in Materialmix und Geschmack kaum Grenzen gesetzt. Man sollte bei der Gestaltung einer Treppe immer daran denken, dass der Antrittspfosten das erste ist, was man an einer Treppe berührt. Er verleiht der Treppe optischen Charakter.
> Handläufe
Der Handlauf einer Treppe sollte sich der Treppenform immer anpassen. Bei gerade Treppen sollte der Handlauf am Anfang nach unten geschwungen sein, damit der Antritt erleichtert wird.
> Deckenkantenverkleidung
Mit dieser Verkleidung kann die Verblendung der offenen Deckenkante der Deckenöffnung hergestellt werden, es handelt sich bei einer Holztreppe um eine Holzblende aus der gleichen Holzart wie der Treppe, wir verwenden dazu Massivholzblenden.
> Treppenverkleidung
Beim Hausbau wird häufig zunächst eine Betontreppe eingebaut, um schon währen der Bauphase einen sicheren Gang z. B. als Kellertreppe zu gewähren. Die Treppe wird aber oftmals später zur Holztreppe verschönert. Sie wird dazu in allen sichtbaren Bereichen mit Holz verkleidet und bekommt ein Geländer aus Holz, Glas oder Edelstahl.
>> Treppen-Steigegeräte / Steigehilfsmittel - der Treppenlift
Ein Treppenlift wird immer häufiger erfragt. Viele Familien wohnen über 2 Etagen. Hierfür arbeiten wir eng mit einem zuverlässigen Partner für Treppenlifte zusammen.
>> Holzarten
Treppen werden aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt. Selbt ein Mix aus den gegensätzlichsten Stoffen ist dabei häufig gefragt. Die meisten Treppen, die wir in Lüneburg produzieren sind aus Holz. Viele in Kombination mit anderen Stoffen im Bereich des Geländers. Bei den Hölzeln jedoch gibt es verschiedene Arten, die 2 großen Gruppen geteilt werden. Hartholz und Weichholz.
Was sind Weichholzarten und was gibt es dabei zu beachten? Fichte, Kiefer, Carolina-Pine, Birke und Lärche sind gängige Treppenholzarten. Sie werden sowohl im Stück als im Mosaik verarbeitet. Diese Holzarten sind für die Trittstufen, Pfosten und Handläufe nur bedingt geeignet, da durch das weiche Holz der Untergrund für die endbehandelte Oberfläche nicht widerstandsfähig genug gegen Kratzer, Stoß und Abnutzung ist. Außerdem neigen diese Holzarten zum Knarren der Trittstufen, Verbindungen der Pfosten und Handlaeufe. Die Holzarten sind nur bedingt für Haupttreppen oder notwendige Treppen zu empfehlen.
Andere, härtere Arten von Holz, die für Treppen gut bis sehr gut geeignet sind: Buche, Eiche, Ahorn, Nussbaum, Esche, Kanadischer Ahorn, Kirschbaum, Mahagoni, Merbau, Wenge und Laerche.
Individuelle Farbgebungen lassen sich durch Lacke und Oele bei jeder Treppe erzielen.
>> Oberflächen
> Treppensiegellack
Die farblos lackierte Massivholztreppe ist mit einem speziellen Treppensiegellack endbehandelt. Der Lack ist sehr widerstandsfähig gegen Abrieb und besonders pflegeleicht. Unsere verwendeten Lacke sind üblicherweise DD-Lacke, frei von Schadstoffen wie biozide Wirkstoffe und Formaldehyd.
> geölte Oberflächen
Die mit Holzöl endbehandelte Massivholztreppe hat einen widerstandsfähigen Schutzfilm aus pflanzlichen und natürlichen Harzen. Diese natürlichen Holzoberflächen können bei Bedarf selbst nachbehandelt werden und bieten dem Naturfreund eine Alternative zur farblos lackierten Massivholztreppe. Diese Oberflächenendbehandlung bei Treppen erfreut sich wachsender Beliebtheit.
> weiße Oberflächen
Wir liefern unseren Kunden ausschließlich weiß grundierte Oberflächen - aus gutem Grund: Da sich Massivholz durch das vorhandene Raumklima verändert, kann es dazu kommen, dass sich Leimfugen abzeichnen oder sich kleine Haar-Risse bilden, diese sind auf den farblich endlackierten Oberflächen der Treppen stark zu sehen und können nur schwer ausgebessert werden. Außerdem kann es auch vorkommen, dass sich starke Risse bilden. Holz ist eben ein Naturprodukt. Über unsere Gewährleistungs-Garantie erhalten Sie in solch einem Fall einen kostenlosen Austausch. Aber, bei einer weiß endbehandelten Treppe kann das gerissene Holzteil zwar ausgetauscht werden, allerdings kann die endlackierte Oberfläche nicht passend zu den übrigen Treppenelementen hergestellt werden. Um dieses Risiko zu mindern, sollten weiß grundierte Treppen oder Treppenteile erst nach mindestens einer Jahresheizperiode endlackiert werden. Beachten Sie dazu unsere Info: Gewährleistungsausschlüsse!
>> Pflege von Treppen
Wichtig ist das Raumklima für die Massivholztreppe. Als optimal hat sich eine Raumtemperatur von ca. 18 - 21°C, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 - 65 % erwiesen. Sollte das Raumklima außerhalb dieses Bereichs liegen, sind Fugenbildungen und Risse im Holz nicht ausgeschlossen.
> Farblos lackierte Massivholzteile
Bei der Treppenreinigung sollten die Massivholzteile trocken gereinigt werden. Bei stärkerer Verschmutzung mit milden Reinigungsmitteln, wie Spülmittel oder Neutralseife. In Verbindung mit Wasser ist nur ein feuchter Putzlappen zu verwenden und die gereinigten Stellen sofort trocken zu wischen, damit keine Feuchtigkeit in kleineren Lackrissen (mit dem Auge kaum sichtbar) eindringen kann. In diesem Bereich solcher Oberflächenverletzungen bildet sich mit der Zeit, bei unsachgemäßer Reinigung, eine Grauverfärbung des Holzes.
> Geölte Massivholzteile:
Es gelten die gleichen Reinigungshinweise, wie bei der farblos lackierten Massivholztreppe. Bei stärkeren Verschmutzungen sind spezielle Reinigungsöle zu verwenden, diese sind in unserem Treppenshop erhältlich, rufen Sie uns an: Tel 04131- 24 61 81. Bei der geölten Oberfläche können kleine Kratzer auf der Oberfläche durch einen feinen Schleif-Flies geglättet werden und mit einem Reinigungsöl nachbehandelt werden.
>> Treppenrenovierung
Treppenrenovierungsarbeiten bieten wir nicht an. Warum? Weil sich die Investitionskosten, um eine alte Treppe aufwendig aufzuarbeiten, in den meisten Fällen nicht rentieren. Die Ergebnisse, die mit diesen Maßnahmen erzielt werden können, sind nicht zufriedenstellend. Zu bedenken gilt es, dass die alte Holzsubstanz erhalten bleibt. Bei vielen maroden und alten Treppen, gerade in Lüneburg sind sehr viele davon in den alten Häusern vorhanden, kann das Knarren bestenfalls kurzfristig minimiert werden. Nach einiger Zeit jedoch kommen die knarrenden Geräusche wieder.
Die Investitionskosten von ca. 1.500,00 € bis über 2000,00 € rentieren sich nicht. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Bei besonders wertvollen oder antiken Treppen kann man eine Renovierung nicht ausschließen.
Wir bieten Ihnen eine kostengünstige Demontage und Entsorgung der alten Treppe von ca. 150,00 € an. Eine komplett neue Treppe liegt bei ca. 2.000,00 € bis 3.500,00 € - je nach Holzart und Ausführung der Treppe. Lassen Sie sich dazu in unserer Ausstellung inspirieren und vereinbaren mit uns einen unverbindlichen Beratungstermin.
>> Sicherheit
Kindersicherungsleisten unter den Stufen einer Treppe verringern den lichten Stufenabstand zwischen den Trittstufen. Der lichte Stufenabstand ist das lotrechte Fertigmaß zwischen Trittfläche und Unterfläche der darüberliegenden Stufe. Die Kindersicherungsleisten, auch Baurechtsleisten genannt, sollen dazu beitragen, dass z. B. Krabbelkinder nicht zwischen den Stufen einer offenen Treppe durchrutschen können.
Grundsätzliches zur Sicherheit von Treppen
In allen Landesbauordnungen werden in Lüneburg diesbezüglich keine Vorschriften gemacht und auch die DIN 18065 für Gebäudetreppen stellt dazu keine Anforderungen. In den Bundesländern Schleswig-Holstein und Bayern muss ein lichter Stufenabstand von nicht kleiner als 12 cm hergestellt werden.
Erläuterung
Die DIN 18065 "Gebäudetreppen" ist in den meisten Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt und damit Bestandteil der jeweiligen Landesbauordnung. Für den Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser hat der Gesetzgeber dieses Regelwerk allerdings ausgeklammert, so dass die DIN 18065 lediglich als "private technische Regel" mit Empfehlungscharakter (BGH-Urteil) gilt, die die anerkannten Regeln der Technik wiedergibt oder diesen zurückbleiben kann.
Im Klartext
Es gibt keine verbindlichen Regeln für den Treppenplaner und wir müssen daher in jedem Fall unseren Kunden darauf hinweisen, dass entsprechende Kindersicherungsleisten extra bestellt und beauftragt werden müssen. Krabbelkinder und Kleinkinder gehören nicht ins Treppenumfeld, geschweige ohne Beaufsichtigung auf der Treppe. Gefahrenquellen müssen jeder Betreuungsperson bekannt sein und eigenverantwortlich beseitigt werden. Diese Meinung wird mit der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kindersicherheit" geteilt.
Grafik & Design: FICOM :: Programmierung: ITZ Rostock GmbH, maXign
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